Riehen

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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Besuch Bischof Weidmann

16.09.2026

An diesem Mittwochabend diente Bischof Weidmann den Geschwistern von Riehen und den eingeladenen Gemeinden Basel und Allschwil mit einem Wort aus Zefanja 3,17:
«Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.»

Der Bischof ging zuerst auf das Eingangslied der Gemeinde (Nr.130) ein, indem der Lieblingsort bei Jesu Füssen beschrieben wird. Er fragte in die Gemeinde, welche Lieblingsorte bei den Zuhörenden auf der Liste stehen würden. Er forderte alle auf, sich zu überlegen, unter welchen Umständen die Begegnung mit Gott zuoberst auf der Liste, oder vielleicht eher in unwichtigen Rängen zu finden wäre.

Das Textwort beginnt mit dem Herrn, der uns bekannt ist. Welch ein Glück ist es, unseren Herrn, unseren Gott, unseren Heiland zu kennen. Er bietet allen, die es wünschen, seine Liebe, seine Nähe, seine Vergebung an und er erfreut sich an dir und an mir ganz persönlich. Nun liegt es an uns diese Beziehung zu erwidern. Ist es ein Bedürfnis sich am Morgen als Erstes mit Gott in Verbindung zu setzen, eine intensive Beziehung zu Gott zu führen? Ihn durch den ganzen Tag bei allen Erlebnissen dabei zu haben, nach seinem Rat und nach seinem Beistand zu bitten? Sollte diese Beziehung an Intensität verloren haben, dürfen wir unseren himmlischen Vater darum bitten, uns Kraft zu spenden, damit eine Umkehr, ein Näherrücken möglich wird. Gott ist immer da für alle, er wartet auf uns, kehrt uns nie den Rücken zu. Vielleicht fehlt sogar das Bedürfnis, sich Gott zuzuwenden. Gebete können auch da wirksam werden und ein Sehnen nach einer Verbindung mit Gott erwecken, einer Gemeinschaft in absoluter Liebe.

Das Heilsversprechen, das er im alten Bund dem Volk Israel gegeben hat, ist auch heute noch gültig. Er hat seinen Sohn geopfert, damit wir die Möglichkeit und Freiheit haben, uns immer wieder neu für ihn zu entscheiden. Er freut sich über jedes Einzelne, das sich ihm zuwendet und vergibt ohne Auflagen allen, die ihren Fehltritt ehrlich bereuten. Ziel ist das gemeinschaftliche Heil, die ewige Geborgenheit in Gottes Liebe.

Der Gottesdienst wurde daraufhin durch das Dienen von Evangelist Wüthrich und Bezirksvorsteher Stellvertreter Wolff ergänzt. Ein Chor aus allen drei Gemeinden berührte die Zuhörenden mit stimmigen Liedern. Zum Schluss sangen alle gemeinsam das Lied Nummer 162, «Der Herr ist das Licht».