Riehen

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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Gottesdienst ohne Grenzen

28.06.2026

Glaube verbindet - das durften wir in Lörrach einmal mehr erleben. Mit unserer Nachbargemeinde Riehen aus der Schweiz hatten wir am 28. Juni 2026 einen großartigen Sonntag.

Vor dem Gottesdienst musizierte zur Begrüßung der Geschwister ein gemischtes Orchester aus Spielern beider Gemeinden. Ebenso aus beiden Gemeinden bildeten zahlreiche Geschwister einen ausdrucksstarken Chor.

Gedanken des Friedens

“Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich Euch gebe Zukunft und Hoffnung.”  Jer 29,11

Unser Vorsteher Berti Krumm schloss uns am Anfang des Gottesdienstes auf, dass wir trotz unterschiedlicher Mundart, verschiedener Währung und völlig anderer Gesetzgebung eine geeinte Gemeinde sind, die dieselbe Sprache, dieselbe Währung und dieselbe Lehre hat, nämlich:

die Sprache der Liebe, die Währung der Gnade und Vergebung und die Lehre Jesu.

Und wie fassen die Gedanken des Friedens Fuß in dieser Gemeinschaft? Genau dann, wenn wir den Herrn Jesus in die Mitte der Gemeinde nehmen. Das schafft Frieden in der Gemeinschaft und es schafft Frieden in Dir und in mir.

In der Vorbereitung auf den Entschlafenen-Gottesdienst kommenden Sonntag wurden die Gedanken des Friedens vertieft. Der Herr hat sein Volk stets begleitet und unterstützt, und der schönste Friedensgedanke Gottes ist, dass Jesus Christus erschienen ist. Er führt uns durch jedes Tal und schenkt Zukunft und Hoffnung. Diese göttliche Liebe kennt keine Grenzen, sie wirkt auch in die jenseitige Welt.

Der Vorsteher der Gemeinde Riehen, Tilo Wolff, stellte den Plan Gottes, der sich nicht ändert, der nicht altmodisch wird, der unsere Konstante ist, unserer Wahrnehmung gegenüber. In dieser schnelllebigen Zeit, wo sich alles Mögliche ständig ändert, neigen wir dazu, unseren Glauben mit einem persönlichen Wohlgefühl zu verwechseln oder die Lehre Jesu so zu interpretieren, wie sie in unseren Alltag passt. Jedoch ist genau das Gegenteil unsere Aufgabe: Wenn wir eine Differenz zum Wort Gottes wahrnehmen, müssen wir uns fragen, was wir an uns ändern sollen. So finden wir Frieden und Trost.

Nach dem Gottesdienst durften wir die wohltuende Gemeinschaft beim gemütlichen Beisammensein fortsetzen. Ein vielfältiges, leckeres NAK-Buffet lud ein zu herzhaften und süßen Dingen. Insbesondere das feine Eis fand angesichts der hochsommerlichen Temperaturen begeisterte Abnehmer.

Es war richtig schön, wie sich die Geschwister beider Gemeinden lebhaft austauschen, neue Bekanntschaften geschlossen und bestehende Freundschaften vertieft wurden. Alle Altersgruppen waren vertreten und genossen locker und zugewandt das bunte Treiben und die friedliche Gemeinschaft.