Gemeinde-
und Bezirkssuche

Riehen

Fürfelderstrasse 100

4125 Riehen

+41 79 598 46 94

Routenplaner

Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

20. September 2020 – Dank- Buss- und Bettag

20.09.2020

Bereits der spezielle Altarschmuck wies auf die Besonderheit dieses dritten Sonntags im September hin. Der Vorsteher legte dem Gottesdienst das Wort aus Matthäus 6, Vers 10 „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“ zugrunde.
 
/api/media/505955/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=4b8e14219e1f5f47263b587fb333ab76%3A1642841280%3A4727112&width=1500
 

Das besondere Wort zu diesem Tag aus Psalm 104, Vers 24 „Herr, wie sind deine Werke so gross und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter“ wurde in den Gottesdienst integriert. Der Heilige Geist wirkte so, dass man zum Schluss des Gottesdienstes festgestellt hat, dass sich die beiden Leitgedanken wunderbar ergänzt hatten.

Dank. Als Gotteskinder danken wir unserem himmlischen Vater, dass wir erwählt wurden, dass wir uns als seine Kinder nennen dürfen und er seinen Sohn gesandt hat, um das Opfer zu bringen. Wir sind auch dankbar für die natürliche Schöpfung, für die göttliche Ordnung und auch, dass wir in einem friedlichen Land leben dürfen. Busse. Die Wiederherstellung des durch menschliches Vergehen gestörten Verhältnisses zwischen Gott und den Menschen. Dies ist auch eine unserer Aufgaben, auf die wir an diesem Sonntag hingewiesen werden und daran erinnert werden, mit unserem Seelenbräutigam in Gemeinschaft zu treten. Beten. Dies kann man nicht lernen, denn ein Gebet ist eine Zwiesprache mit Gott unserem Schöpfer, welches aus tiefem Herzen kommen soll, und somit eine Vielfalt der vielen Menschen (Gotteskinder) mit verschiedenen Wünschen, Anliegen, Fragen etc. zum Ausdruck bringt.

Wie oft haben wir wohl in unserem Glaubensleben den Gedanken aus dem Vaterunser „Dein Wille geschehe…“ schon gebetet und tun wir dies heute auch noch so bewusst, wie am Anfang unseres Glaubensleben. Der Vorsteher wies darauf hin, dass wir dies nicht als Pflicht tun wollen, sondern weil wir immer wieder das Einssein mit Gott suchen. Unsere Gebete sollen nach dem Willen Gottes ausgerichtet werden. Auch soll unser Handeln sich so zeigen, dass wir uns nach seinem Willen ausrichten. Sein Wille heisst auch, die Lehre und Sakramente anzunehmen, die durch die Apostel Jesu vermittelt werden. Das Evangelium zu verkündigen und danach zu leben und zwar aus Liebe und Dankbarkeit. Gott und den Nächsten zu lieben und zur Einheit beizutragen. Seinen Heilsplan zu erkennen und Jesu nachzufolgen, denn er ist eins mit seinem Vater und erfüllt dessen Willen bis am Schluss. Wir wollen uns somit immer bewusst sein, eins sein heisst „im Himmel so auf Erden“. Unser Vater und Jesu Christ sind uns ein Vorbild dazu.